Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat den seit fast einer Woche lodernden Waldbrand im Müritz-Nationalpark am Montag in Schwerin für gelöscht erklärt; die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.
Lage und Ausmaß des Brandes
Seit fast einer Woche lodert der Waldbrand im Müritz-Nationalpark, nun hat das Schweriner Umweltministerium am Morgen mitgeteilt, dass die Flammen erloschen sind. Damit ende der mehrtägige Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und zahlreichen weiteren Einsatzkräften, hieß es aus dem Ministerium. Eine dauerhafte Entwarnung könne aufgrund der besonderen Bedingungen in dem betroffenen, von Munition belasteten Gelände aber noch nicht gegeben werden.
Nach Angaben des Ministeriums war Till Backhaus gemeinsam mit dem Leiter des Müritz-Nationalparks, Ulf Zimmermann, und dem Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Thomas Müller (CDU), zu einem Vor-Ort-Termin gereist, um über weitere Schritte zu informieren. Der Brand war vor einer Woche gemeldet worden und hatte sich auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ausgebreitet, in dessen Boden noch Munitionsreste aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs und der DDR liegen – darunter auch große Panzerabwehrminen.
