Neubrandenburg, 16 Juli 2026

Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich am Montag ein Waldbrand ausgebreitet, der inzwischen mehr als 269 Hektar Waldfläche erfasst hat und die Evakuierung der Ortschaften Granzin und Granziner Mühle notwendig machte.

Lage und Ausmaß des Brandes

Das Feuer im Müritz-Nationalpark war am Montag ausgebrochen und bewegte sich zuletzt nach Angaben eines Landkreissprechers weiter in Richtung der Ortschaft Granzin. Die bereits am Dienstagabend angeordnete Evakuierung der Orte Granzin und Granziner Mühle bleibe bestehe, wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg am Mittwochabend mitteilte. Granzin hat laut Website der Gemeinde Kratzeburg etwas mehr als 100 Einwohner.

Von dem schweren Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern sind schon mehr als 260 Hektar Land betroffen, wie der Landkreis am Mittwochabend bekannt gab. Die betroffene Fläche habe sich auf 269 Hektar ausgeweitet, hieß es weiter. Die Brandursache ist unklar.

Hindernis Altmunition: Warum die Feuerwehr nicht direkt löscht

Die Bekämpfung des Feuers gestaltet sich aus einem historischen Grund schwierig: Weil der frühere Truppenübungsplatz mit Alt-Munition belastet ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran. Sie versucht stattdessen, das Feuer von außen einzudämmen – etwa mit Kreisregnern, die sonst zur Bewässerung genutzt werden. Außerdem seien auch dort Kreisregner aufgebaut worden, berichteten die Einsatzkräfte.