Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern breitet sich seit Montag ein Waldbrand auf einem früheren Truppenübungsplatz aus, der inzwischen mehr als 200 Hektar Fläche erfasst hat; rund 330 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, während im Brandgebiet immer wieder alte Munition explodiert.

Lage am Mittwoch

Der Großbrand im Müritz-Nationalpark hält die Einsatzkräfte seit Tagen in Atem. Wie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg mitteilte, sind von dem Feuer inzwischen mehr als 200 Hektar Wald betroffen. Am Nachmittag gab der zuständige Landkreis die bereits betroffene Fläche mit mehr als 200 Hektar an. Die Flammen, die sich auf rund 150 Hektar Fläche ausgedehnt hatten, fraßen sich weiter durch das ehemalige militärische Areal.

Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern brennt seit Montag ein großes Waldstück. Gemeldet wurde der jüngste Brand am Montag. Seitdem läuft der Einsatz. Der Waldbrand weitete sich nach Angaben des Landkreises am Mittwoch weiter deutlich aus. Ein Brand auf munitionsbelastetem Gelände hält Einsatzkräfte auf Trab.

Munition macht den Einsatz gefährlich

Die Löscharbeiten sind nach Angaben des Landkreises besonders gefährlich, weil es sich bei der Fläche um einen früheren Truppenübungsplatz handelt, sind die Löscharbeiten gefährlich. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz seien in der Vergangenheit etwa Panzersprenggranaten gefunden worden. Da ein stark munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran. Immer wieder explodiert Munition.