Wolfsburg, 02 September 2026

Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat dem Zukunftsplan 2030 zugestimmt, der den Konzern und seine Marken nach den Worten des Unternehmens leistungsfähiger, wettbewerbsstärker und zukunftsorientierter aufstellen soll.

Mit der Zustimmung des Aufsichtsrats ist eine mit Spannung erwartete Richtungsentscheidung für den Wolfsburger Autobauer gefallen. Der Zukunftsplan 2030 bildet nach Darstellung von Volkswagen die Grundlage, um das Unternehmen in den kommenden Jahren neu auszurichten. In einer Stellungnahme des Konzerns heißt es: „Der Zukunftsplan 2030 schafft die Voraussetzungen, um die Volkswagen Group und ihre Marken leistungsfähiger, wettbewerbsstärker und zukunftsorientierter aufzustellen.“

Oliver Blume hatte der Belegschaftsseite und dem Aufsichtsrat in den Verhandlungen zwei Szenarien als Drohkulisse präsentiert. Wie aus den Fakten hervorgeht, erwog er zum einen, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, um eine noch härtere Sanierung am Aufsichtsrat vorbei durchzusetzen. Blume erklärte dazu: „Beim ersten hätte der Vorstand mithilfe einer ausserordentlichen Hauptversammlung eine noch härtere Sanierung am Aufsichtsrat vorbei beschliessen können.“