Der VW-Konzern plant nach Informationen des "Manager Magazins" und des NDR den weltweiten Abbau von bis zu 100.000 Stellen sowie die mittelfristige Schließung von vier deutschen Werken, wie aus einem internen Konzept hervorgeht, das Vorstandschef Oliver Blume dem Konzernvorstand bereits vorgestellt hat.

Hintergrund der Krise

Nach Informationen des "Manager Magazins" und des Norddeutschen Rundfunks (NDR) haben VW-Insider über Pläne berichtet, die einen beispiellosen Einschnitt in die Belegschaft des Autoherstellers vorsehen. Von den aktuell rund 657.000 Arbeitsplätzen weltweit könnten demnach bis zu 100.000 Stellen wegfallen – mehr als 15 Prozent der Belegschaft und doppelt so viele, wie bisher offiziell angekündigt waren.

Betroffen wären den Berichten zufolge die VW-Werke in Hannover und Emden (Niedersachsen), Zwickau (Sachsen) sowie der Audi-Standort Neckarsulm (Baden-Württemberg). Diesen vier Standorten drohe "mittelfristig" die Schließung, hieß es. Damit würde sich der Konzern aus weiten Teilen Deutschlands zurückziehen.