Die US-Regierung hat beim Supreme Court einen Eilantrag eingereicht, um die Blockade einer unteren Instanz gegen Trumps Dekret zur Verschärfung des Wahlrechts aufzuheben und neue Regeln für die Briefwahl vor den Kongresswahlen am 3. November 2026 durchzusetzen.

Trumps Dekret und die Rolle von USCIS und SSA

Das US-Justizministerium reichte am Montag einen entsprechenden Eilantrag ein, um die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen. Mit dem im März unterzeichneten Dekret wollte Trump neue Wahlrechtsformalitäten etablieren. Die untere Instanz hatte die Trump-Regierung daran gehindert, Wählerdatenbanken zu erheben und neue Regeln für die Briefwahl anlässlich der Kongresswahlen am 3. November 2026 umzusetzen.

Konkret richtete sich das Dekret an die US-Einwanderungsbehörde USCIS und die Sozialversicherungsbehörde SSA. Sie sollten Listen zu jenen Personen erstellen, deren US-Staatsbürgerschaft bestätigt ist, die zum Zeitpunkt einer anstehenden Wahl mindestens 18 Jahre alt sind und in dem entsprechenden Bundesstaat wohnhaft gemeldet sind. Auch hier fordert Trump strengere Auflagen, etwa den Nachweis der Identität und Staatsbürgerschaft durch entsprechende Dokumente.