Der Bundestag hat am Donnerstagabend ein Gesetz verabschiedet, mit dem der Bund Länder und Kommunen in den kommenden Jahren mit insgesamt rund vier Milliarden Euro entlasten will.

Das Gesetz sieht für die Jahre 2026 bis 2029 einen jährlichen Zuschuss von jeweils etwa einer Milliarde Euro vor, wie aus dem vom Bundestag beschlossenen Entwurf hervorgeht. Damit fließen in diesem Zeitraum kumuliert rund vier Milliarden Euro an die Länder und die besonders klammen Kommunen. Die Regierungsfraktionen von Union und SPD stimmten am Donnerstagabend für das Vorhaben, obwohl auch sie eigene Haushaltslücken schließen müssen. Das Gesetz soll rückwirkend zu Anfang 2026 in Kraft treten und für die Amtszeit der Bundesregierung bis 2029 gelten.

Wohin die Milliarden fließen

Der größte Einzelposten sind 400 Millionen Euro pro Jahr, die in den Länderfinanzausgleich fließen sollen. Davon profitieren die finanzstarken Geberländer im Finanzausgleich, darunter Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg. Vorgesehen sind 400 Millionen Euro für finanzstarke Länder, also die Geberländer im Finanzausgleich wie Bayern.