Das Brandenburger Finanzministerium und die kommunalen Spitzenverbände haben sich auf einen neuen kommunalen Finanzausgleich verständigt, der den Städten und Gemeinden bis 2029 finanzielle Planungssicherheit und mehr Spielraum für Investitionen verschaffen soll.

Die klammen Kommunen in Brandenburg sollen über den Finanzausgleich bis 2029 finanzielle Planungssicherheit und mehr Spielraum für Investitionen erhalten. Wie das Finanzministerium mitteilte, einigten sich das Ministerium und die kommunalen Spitzenverbände jetzt auf eine neue Vereinbarung zum kommunalen Finanzausgleich, die noch von der Landesregierung und dem Landtag beschlossen werden muss.

Zentraler Bestandteil ist die sogenannte Verbundquote, die regelt, wie viel Geld das Bundesland aus seinen Steuereinnahmen an die Städte und Gemeinden weitergibt. Diese Quote bleibt von 2027 bis 2029 bei 22,43 Prozent bestehen. Der Betrag, der über die Verbundquote verteilt wird, steige kontinuierlich bis 2029 auf über drei Milliarden Euro, wie es hieß. Der Finanzausgleich ist die zentrale Einnahmequelle für Städte und Gemeinden.