Oslo, 24 Juni 2026
Marius Borg Høiby, der 29-jährige älteste Sohn von Mette-Marit, hat am Mittwoch offiziell Berufung gegen das Urteil eines Osloer Gerichts eingelegt, das ihn vergangene Woche zu vier Jahren Haft verurteilt hatte.
Gegenstand der Berufung
Wie sein Verteidiger der norwegischen Nachrichtenagentur NTB am Mittwoch bestätigte, wendet sich Høiby mit der Berufung gegen mehrere Punkte des Urteils. Im Zentrum steht die Verurteilung wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht. Zudem richtet sich die Berufung gegen den Schuldspruch wegen des Missbrauchs in seiner Beziehung zu einer Ex-Freundin.
Das Gericht in Oslo hatte ihn vergangene Woche für 34 Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Anklage hatte in vier Fällen Vergewaltigung gelautet, von denen er jedoch nur in zwei Fällen schuldig gesprochen wurde. In beiden Vergewaltigungsfällen wurde das Opfer nach Darstellung des Gerichts im Schlaf mit einem Finger penetriert, was nach norwegischem Recht als Vergewaltigung gilt.
