Mette-Marit sehr ernst: Ingrid Alexandra aus Australien | finanz360
Zustand von Kronprinzessin Mette-Marit sehr ernst – Prinzessin Ingrid Alexandra aus Australien zurückgekehrt
Oslo, 04. Juni 2026
AI-generated image (flux-2/pro-text-to-image via Kie.ai)
Kurzfassung
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen ist nach Angaben von Kronprinz Haakon „sehr ernst“ erkrankt. Ihre Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra unterbrach ihr Studium in Sydney und reiste nach Oslo, um bei ihrer Mutter zu sein.
Kronprinz Haakon hat den Gesundheitszustand seiner Frau, der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, als „sehr ernst“ bezeichnet, während die 22-jährige Prinzessin Ingrid Alexandra aus Australien nach Oslo zurückkehrte, um an der Seite ihrer Mutter zu sein.
Sorge um die Kronprinzessin
Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit wurde am Nachmittag des Berichtstages in Begleitung ihres Ehemanns Kronprinz Haakon und ihrer Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra in das Universitätsklinikum Oslo eingeliefert. Wie die norwegische Zeitung Verdens Gang berichtete, veröffentlichte sie Fotos, die die königliche Familie auf dem Weg in die Klinik zeigen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war der genaue Grund für den Krankenhausaufenthalt nicht bekannt; eine Anfrage von Verdens Gang an den Palast blieb zunächst unbeantwortet.
Nach Angaben des Senders NRK trug Mette-Marit beim Betreten des Krankenhauses ein Sauerstoffgerät auf dem Rücken. In den vergangenen Wochen war die 52-Jährige bereits mehrfach mit einem solchen Gerät bei öffentlichen Auftritten gesehen worden. Beobachter werteten die Bilder als deutliches Zeichen für die Schwere ihrer Erkrankung.
Familie rückt zusammen
Kronprinz Haakon sagte am Mittwoch gegenüber NRK, der Gesundheitszustand der Kronprinzessin sei ernst. Er betonte, wie wichtig es sei, die Familie in dieser Zeit zusammenzubringen. „Wir sind eine Familie, bei der jeder wichtig ist. Also schöpfen wir Kraft daraus zusammenzukommen“, erklärte der Kronprinz. Er hatte eine Reise nach Japan, die ursprünglich vier Tage dauern sollte, um einen Tag verkürzt, um bei seiner Frau zu sein.
Prinzessin Ingrid Alexandra, die in Sydney Sozialwissenschaften studiert, brach ihr Studium ab und reiste nach Norwegen zurück. Sie war am Mittwochmorgen in Oslo gelandet – einen Tag vor der Krankenhauseinlieferung ihrer Mutter. Die 22-Jährige hatte ihr Studium in Australien erst im vergangenen Jahr begonnen.
Lungenfibrose: Hintergrund der Erkrankung
Hintergrund der Sorge ist Mette-Marits schwere Lungenerkrankung. Wie bereits 2018 öffentlich gemacht wurde, leidet die Kronprinzessin an einer seltenen Form der Lungenfibrose, einer unheilbaren Krankheit. Dabei vernarbt das Lungengewebe zunehmend, was die Atmung immer stärker einschränkt. Ende Dezember hatte der Palast mitgeteilt, dass Mette-Marit voraussichtlich in absehbarer Zukunft eine Lungentransplantation benötigen werde.
Seit Monaten bereitet sich die Kronprinzessin auf eine mögliche Transplantation vor. Nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB kann eine solche Operation in Norwegen ausschließlich am Universitätsklinikum Oslo durchgeführt werden. Spenderlungen seien jedoch äußerst knapp. Entscheidungen darüber, wer auf der Warteliste wann ein Organ erhalte, würden stets sehr kurzfristig getroffen.
Mögliche Transplantation in Oslo
König Harald, der Vater von Kronprinz Haakon, hatte sich in der vergangenen Woche öffentlich zum sich verschlechternden Zustand seiner Schwiegertochter geäußert. Inhaltliche Details seiner Stellungnahme wurden zunächst nicht im Detail bekannt.
Die Krankheit lastet auf der gesamten Familie. Vor dem Hintergrund der gesundheitlichen Krise um die Kronprinzessin steht die Familie zugleich vor weiteren Belastungen. Marius Borg Høiby, der Sohn Mette-Marits aus einer früheren Beziehung, sieht sich seit Monaten Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht ausgesetzt. Das Urteil wird für den 15. Juni erwartet.
Weitere Belastungen für die Königsfamilie
Zusätzlich sorgt der jahrelange Kontakt Mette-Marits zum verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weiterhin für öffentlichen Druck auf die Kronprinzessin. Einzelheiten zu Art und Umfang dieser Verbindung waren in der aktuellen Berichterstattung nicht Gegenstand der Prüfung.
Ein zweites, von der Krankheit unabhängiges Thema beschäftigt die Familie rund um Prinzessin Ingrid Alexandra: Ein 63-jähriger Australier war von einem Gericht mit einem zweijährigen Annäherungsverbot an die Prinzessin belegt worden, nachdem er ihr eine Karte geschrieben hatte, um ihre Freundschaft zu bitten, wie der Sydney Morning Herald berichtete. Der Mann hatte Ingrid Alexandra zuvor bei einer Veranstaltung kennengelernt und ihr in der Karte mögliche Termine vorgeschlagen. Er entschuldigte sich über einen Dritten bei der Prinzessin und erklärte, es sei „in keiner Weise bedrohlich“ gewesen. Nach der Gerichtsverhandlung geriet er mit einem Fotografen in einen Streit und wurde von der Polizei abgeführt, später aber auf Kaution freigelassen. Zusätzlich darf er zwei Jahre lang das Gelände der Universität von Sydney nicht betreten.
Die aktuelle Entwicklung um die Kronprinzessin hat in Norwegen eine breite Welle der Anteilnahme ausgelöst. Auch international wird die Gesundheit der künftigen norwegischen Königin mit Sorge beobachtet. Der Palast hat sich bislang nicht inhaltlich zum aktuellen Krankenhausaufenthalt geäußert.
Sollte eine Transplantation notwendig werden, könnte sie nach Einschätzung norwegischer Medien kurzfristig erfolgen. NTB hatte erklärt, die Zuteilung von Spenderorganen erfolge stets mit sehr kurzem Vorlauf. Mediziner sehen bei einer Lungenfibrose im fortgeschrittenen Stadium in der Regel nur eine Transplantation als langfristig wirksame Therapieoption.
Reaktionen und Ausblick
Für Prinzessin Ingrid Alexandra bedeutet die Rückkehr nach Oslo eine schwere persönliche Zäsur: Die 22-Jährige, die erst seit etwa einem Jahr in Australien studiert, unterbricht ihre Ausbildung in einer Phase, in der ihre Mutter auf die Familie angewiesen ist. Kronprinz Haakon hatte im Gespräch mit NRK die Bedeutung des Familienzusammenhalts in dieser Situation hervorgehoben.
Die norwegische Öffentlichkeit wartet unterdessen auf weitere Informationen aus dem Palast. Wann und in welcher Form eine offizielle Stellungnahme zur Hospitalisierung der Kronprinzessin erfolgen wird, war bei Redaktionsschluss nicht absehbar.
Klar ist bislang lediglich, dass der gesamte königliche Hof den Ernst der Lage anerkennt. König Haralds öffentliche Worte, Haakons vorzeitig beendete Japan-Reise und die schnelle Rückkehr seiner Tochter aus Sydney verdeutlichen, dass die Familie ihre Prioritäten eindeutig auf den Gesundheitszustand Mette-Marits ausgerichtet hat.
Die kommenden Tage gelten als entscheidend, sowohl für die medizinische Entwicklung der Kronprinzessin als auch für die Frage, wie die royale Familie und der Palast mit der wachsenden Belastung umgehen werden.
Fragen & Antworten
Wer ist Mette-Marit und an welcher Krankheit leidet sie?
Mette-Marit ist die Ehefrau des norwegischen Kronprinzen Haakon und damit Kronprinzessin von Norwegen. Sie leidet an einer seltenen Form der Lungenfibrose, einer unheilbaren Krankheit, die das Lungengewebe zunehmend vernarbt und das Atmen erschwert.
Warum ist Prinzessin Ingrid Alexandra aus Australien zurückgekehrt?
Die 22-jährige Prinzessin Ingrid Alexandra unterbrach ihr im vergangenen Jahr in Sydney begonnenes Sozialwissenschaftsstudium und reiste nach Oslo, um bei ihrer schwer erkrankten Mutter zu sein, deren Gesundheitszustand Kronprinz Haakon als sehr ernst beschrieb.
Welche Behandlung steht Mette-Marit bevor?
Mette-Marit bereitet sich seit Monaten auf eine mögliche Lungentransplantation vor; einer solchen Operation kann in Norwegen ausschließlich am Universitätsklinikum Oslo durchgeführt werden, wo Spenderlungen knapp sind und Entscheidungen kurzfristig fallen.