Die Deutsche Bahn plant für die Neubau-Strecke des Brenner-Nordzulaufs von München bis zur österreichischen Grenze einen finanziellen Puffer in Milliardenhöhe und rechnet insgesamt mit Kosten von rund 16 Milliarden Euro.

Hoher Risikopuffer für Preissteigerungen

Wie das Unternehmen mitteilte, sind für die Risiko- und Inflationsvorsorge zusammengerechnet knapp 7,6 Milliarden Euro zusätzlich veranschlagt. Hinzu kommen Planungs- und Baukosten in Höhe von 8,57 Milliarden Euro. Damit liegt der geplante Puffer fast so hoch wie die derzeit veranschlagten Baukosten – alles zusammen 16 Milliarden Euro, wie ein Sprecher von Patrick Schnieder (CDU) in Berlin sagte.

Die Deutsche Bahn geht aber davon aus, dass der immense Puffer für den Brenner-Nordzulauf nicht in voller Höhe gebraucht werden wird. „Es sei das Ziel, den Puffer nicht auszunutzen, betonte Projektleiter Neumaier. So hat das Unternehmen die mögliche Inflationsrate demnach mit bis zu zehn Prozent sehr hoch angesetzt.