Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat sich in nicht-öffentlicher Sitzung dafür entschieden, einen Großauftrag der kriselnden Meyer Werft mit einer Milliardenbürgschaft des Bundes abzusichern, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete.
Der Beschluss ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der Meyer Werft, die sich seit der Rettung im Jahr 2024 in einem laufenden Restrukturierungsprozess befindet. Der geplante Auftrag soll die Werft bis 2035 auslasten und wird als zentraler Baustein für die mittelfristigen Perspektiven des Unternehmens beschrieben.
Nach Angaben, die im Deutschlandfunk am 8. Juli 2026 verbreitet wurden, plant die Schweizer Reederei MSC vier bis sechs Kreuzfahrtschiffe zu bestellen. „Die Schweizer Reederei MSC will vier bis sechs Kreuzfahrtschiffe in Auftrag geben“, heißt es in der Meldung weiter. Mit dem Auftragsvolumen von bis zu zehn Milliarden Euro wäre die Meyer Werft für mehrere Jahre ausgelastet.
