In den meisten Bundesländern Deutschlands ist die Zahl der Brauereien in den vergangenen Jahren gesunken; lediglich in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gab es einen Anstieg, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Internationalen Tages des Bieres mitteilte.
Entwicklung nach Bundesländern
Die amtliche Statistik zeigt, dass die Zahl der Brauereien in nahezu allen Bundesländern zurückgegangen ist. Ausnahmen bilden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, wo die Betriebszahl leicht stieg. Bundesweit betrachtet ist die Branche damit im Sinkflug, obwohl Bier in Deutschland kulturell fest verankert ist und jährlich am ersten Freitag im August mit dem Internationalen Tag des Bieres gefeiert wird.
Auch das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass die Gesamtbilanz für Deutschland negativ ausfällt. Der Trend betrifft kleine und mittelständische Braustätten ebenso wie industriell geprägte Standorte. Beobachter sehen darin eine Folge von steigenden Energie- und Rohstoffkosten, verändertem Konsumverhalten und einem anhaltenden Preiskampf im Lebensmittelhandel.
