Der heimische Zementmarkt in Österreich ist nach Angaben der Vereinigung der Österreichischen Zementerzeuger (VÖZ) innerhalb von drei bis vier Jahren um rund 25 Prozent eingebrochen, während die CO2-Emissionen pro Tonne erstmals unter 470 Kilogramm fielen.

Die Vereinigung der Österreichischen Zementerzeuger (VÖZ) zeichnet in einer aktuellen Bilanz ein gespaltenes Bild der Branche. Einerseits habe die heimische Zementproduktion im vergangenen Jahr 4,53 Millionen Tonnen erreicht und liege damit 0,4 Prozent über dem Wert von 2024. Andererseits sei der Inlandsmarkt nach dem Ende des Baubooms drastisch geschrumpft, wie VÖZ-Geschäftsführer Sebastian Spaun erläuterte.

Die insgesamt leicht gestiegene Produktion sei ausschließlich auf zusätzliche Exporte zurückzuführen, so Spaun: „Dass die österreichischen Werke zuletzt dennoch etwas mehr produzierten, ist ausschließlich auf zusätzliche Exporte zurückzuführen.“ Diese exportgetriebene Strategie sei „nicht nachhaltig bedienbar“.