Eine ausgeprägte Hitzewelle hält Europa in Atem: Schweizer Spitäler behandeln nach SRF-Angaben derzeit leicht mehr Hitze-Patienten, in Spanien wurden die heissesten Junitage seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen im Jahr 1950 registriert.

Extreme Temperaturen in Europa

Die jüngste Hitzewelle hat in mehreren europäischen Ländern deutliche Spuren hinterlassen. Wie aus einem Überblick des SRF-Hitzetrackers hervorgeht, der die aktuellen Höchsttemperaturen für 28 Messstationen ausweist, liegen die Werte verbreitet über der 35-Grad-Marke. Besonders betroffen ist die Schweiz, wo die Spitäler nach Angaben von SRF aktuell leicht mehr Hitze-Patienten versorgen als im Durchschnitt vergleichbarer Sommermonate.

Im Schweizer Kanton Wallis registrierte die Wetterstation in Visp am Donnerstag einen Allzeit-Junirekord von 36,3 Grad. Damit wurde die bisherige Höchstmarke für einen Juni in dieser Messreihe übertroffen. Auch an mehreren anderen Orten in der Schweiz kletterte das Thermometer über die 35-Grad-Marke, wie aus den Daten des SRF-Hitzetrackers hervorgeht.