Bei einem Brand in einem mehrstöckigen Wohnhaus im Wiener Gemeindebezirk Meidling ist am Montag ein Mann verletzt worden und musste hospitalisiert werden; die Feuerwehr löschte das Feuer rasch, die Ursache ist noch unklar.

Im Innenhof eines Wohnhauses in Wien-Meidling kam es anfangs zu starker Rauchentwicklung. Wie die Berufsfeuerwehr Wien in einer Aussendung mitteilte, liefen Ermittlungen zur Brandursache noch. Ein Mann wurde nach dem Vorfall in ein Spital gebracht.

Da es sich um ein mehrstöckiges Haus handelte, rief die Feuerwehr Alarmstufe zwei aus. Mit dieser erhöhten Alarmstufe sichern sich die Einsatzkräfte zusätzliche Personal- und Fahrzeugreserven, wenn Brände in höheren Etagen oder dichter Bebauung die Lage unübersichtlich machen.

Einsatz unter Alarmstufe zwei

Das Feuer in der Wohnung konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Damit blieb der Sachschaden nach ersten Angaben auf die betroffene Wohnung begrenzt. Über die Höhe des Schadens oder den Zustand des Verletzten lagen zunächst keine näheren Informationen vor.

Die Rauchentwicklung im Innenhof breitete sich über Lüftungsschächte und offene Fenster aus, wodurch auch in Nachbarhäusern mehrere Brandmelder ausgelöst wurden. Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Stiegenhäuser wurden laut Feuerwehr vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Wegen der starken Verrauchung im Hofbereich war zeitweise auch der Zugang zum Stiegenhaus eingeschränkt. Die Einsatzkräfte kontrollierten die angrenzenden Wohnungen, eine Evakuierung des gesamten Hauses war nach Angaben der Feuerwehr jedoch nicht notwendig.