In der Nacht auf Sonntag, 5. Juli 2026, hat eine Gasexplosion in Wien-Floridsdorf ein Einfamilienhaus vollständig zerstört; ein 93-jähriger Bewohner wird der vorsätzlichen Gemeingefährdung verdächtigt.
Einsatz in Wien-Floridsdorf
Die Detonation ereignete sich gegen 0:30 Uhr am Karl-Benz-Weg im 21. Wiener Gemeindebezirk, nahe der Kreuzung mit der Ruthnergasse. Laut Polizei steht ein 93-jähriger österreichischer Staatsbürger unter Verdacht, die Explosion absichtlich herbeigeführt zu haben. Das Landeskriminalamt Wien hat die Brandermittlungen aufgenommen, wie die Ermittler mitteilten: "Die Brandermittler des Landeskriminalamtes Wien haben die Ermittlungen aufgenommen."
Für den Pensionierten gilt die Unschuldsvermutung. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und wird derzeit in einem Krankenhaus rund um die Uhr von Polizeibeamten bewacht. Eine kriminalpolizeiliche Vernehmung könne wegen seines Gesundheitszustands derzeit nicht durchgeführt werden und solle in den kommenden Tagen nachgeholt werden, hieß es von der Polizei. Der Verdächtige erlitt schwerste Verletzungen, darunter Verbrennungen zweiten Grades, und liegt auf der Intensivstation.
