In der Nacht auf Sonntag hat eine Gasexplosion ein Einfamilienhaus in Wien-Floridsdorf vollständig zerstört; ein 93-jähriger Bewohner steht im Verdacht, die Detonation mutwillig herbeigeführt zu haben.
Ausmaß der Zerstörung
In den frühen Morgenstunden des Sonntags ereignete sich in Wien-Floridsdorf eine schwere Gasexplosion, die ein Einfamilienhaus vollständig zerstörte. Nach Angaben der Polizei wird ein 93-jähriger Bewohner des Hauses verdächtigt, die Explosion absichtlich verursacht zu haben. „Der betagte Bewohner eines Einfamilienhauses in Wien-Floridsdorf steht im Verdacht, in der Nacht auf Sonntag durch eine mutwillig herbeigeführte Gasexplosion sein Wohnhaus vollständig zerstört zu haben“, erklärte ein Polizeisprecher am Montag gegenüber der APA.
Bei der Detonation wurden insgesamt neun Menschen verletzt. Drei von ihnen, darunter der Verdächtige selbst, mussten stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Unter den Verletzten befand sich auch eine 25-jährige schwangere Frau. Die übrigen sechs verletzten Anrainerinnen und Anrainer wurden von den Notfallmedizinerinnen und Notfallmedizinern der Wiener Berufsrettung an Ort und Stelle versorgt und konnten in weiterhin in häusliche Pflege entlassen werden.
