Wiesbaden, 10 Juli 2026

Die Preise für den Neubau konventioneller Wohngebäude in Deutschland sind im Mai 2026 um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte; Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) stellte zugleich Maßnahmen zur Kostensenkung vor.

Preisauftrieb in allen Gewerken

Die Preise für den Neubau konventioneller Wohngebäude in Deutschland sind im Mai um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Damit beschleunigt sich der Anstieg: Im Februar kletterten die Preise noch um 3,3 Prozent. „Die Preise für den Neubau konventioneller Wohngebäude stiegen im Mai um 5 Prozent gemessen am Vorjahresmonat“, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Teurer wurde das Bauen im Mai in nahezu allen Bereichen. Am stärksten zogen Zimmer- und Holzbauarbeiten jeweils um 7,3 Prozent an. Ausbauarbeiten wurden um 5,1 Prozent teurer, darunter Heizanlagen und Wärmepumpen. „Die Preise für Roharbeiten kletterten im Mai um knapp 5 Prozent binnen Jahresfrist“, hieß es weiter. Auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden legten zu: „Hier stiegen die Preise im Mai um 5,6 Prozent zum Vorjahresmonat.“