Das Land Vorarlberg plant, in 65 Gemeinden beziehungsweise Ortsteilen mit höchstens einem Vollsortimenter die Sonn- und Feiertagsöffnung für kleine Lebensmittelgeschäfte deutlich auszuweiten, wie Landeshauptmann Markus Wallner und Wirtschaftsrat Marco Tittler (beide ÖVP) am Sonntag mitteilten.

Geplante Ausweitung

Konkret sieht der Entwurf vor, dass Lebensmittelgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 400 Quadratmetern in ausgewählten Landgemeinden oder Ortsteilen an Sonn- und Feiertagen von 7.00 bis 18.00 Uhr öffnen dürfen. Voraussetzung ist laut Land, dass die Geschäfte überwiegend Lebensmittel führen und neben den Inhabern kein weiteres Personal beschäftigen. Die Landesregierung will die entsprechende Verordnung am Dienstag beschließen.

Mit der beabsichtigten Lockerung solle "die Lebensmittelnahversorgung dort verstärkt werden, wo sie besonders gebraucht wird", heißt es in der Aussendung des Landes. Damit reagiert Vorarlberg nach eigenen Angaben auf die Versorgungssituation in dünn besiedelten Regionen, in denen ein wachsendes Angebot an Geschäften fehlt.