Die US-Regierung hat im laufenden Fiskaljahr bislang etwa 81 Milliarden US-Dollar (rund 71 Milliarden Euro) an Zollgebühren an Unternehmen zurückerstattet, nachdem der Supreme Court im Februar weite Teile der von Präsident Donald Trump verhängten Zusatzzölle gekippt hatte.
Wie das US-Finanzministerium am Vortag mitteilte, summieren sich die Erstattungen im Fiskaljahr, das im Oktober 2025 begann, auf 81 Milliarden US-Dollar. Das entspricht umgerechnet etwa 71 Milliarden Euro. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte, dass der überwiegende Teil dieser Rückzahlungen auf das Urteil des Supreme Court aus dem Februar zurückgeht.
Das Gericht hatte damals entschieden, dass der Präsident mit einem Großteil der von ihm verhängten Zusatzzölle seine Befugnisse überschritten habe. In der Folge stellten zahlreiche Unternehmen Anträge auf Rückerstattung der von ihnen gezahlten Zölle.
Hintergrund: Das Urteil des Supreme Court
Die Erstattungen betreffen laut Finanzministerium vor allem die Monate Mai und Juni. In diesen beiden Monaten floss der größte Teil der insgesamt 81 Milliarden Dollar an die Antragsteller zurück.
Im gesamten vorherigen Fiskaljahr hatten sich die Zollrückerstattungen laut Ministerium noch auf lediglich fünf Milliarden US-Dollar belaufen. Der aktuelle Wert übersteigt diese Summe damit um ein Vielfaches und markiert einen außergewöhnlichen Posten in der US-Bundesbilanz.
