Straßburg, 20 Mai 2026

Vertreter der EU-Kommission, des Parlaments und der Mitgliedstaaten haben sich in Straßburg auf die Umsetzung eines Zollabkommens mit den USA geeinigt.

Das Abkommen sieht vor, dass die USA Zölle von bis zu 15 Prozent auf die meisten EU-Exporte erheben können, während die EU ihre Zölle auf US-Industriegüter abschafft.

Zusätzlich gewährt die EU den USA besseren Marktzugang für Meeresfrüchte und landwirtschaftliche Produkte.

Die Verhandlungen dauerten über zehn Monate und wurden durch die Politik von US-Präsident Donald Trump erschwert.

Der Deal geht auf eine Vereinbarung zwischen Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem schottischen Golfhotel zurück.

Hintergrund der Verhandlungen

Die EU hat Sicherheitsklauseln durchgesetzt, die es ermöglichen, Teile des Abkommens auszusetzen, sollten die USA gegen die Vereinbarungen verstoßen.

Ein Sicherheitsnetz stellt sicher, dass die Vorteile nur gelten, wenn die USA ihre Verpflichtungen vollständig erfüllen.