Teheran/Washington, 16. Juli 2026
Das US-Militär hat am Donnerstag nach eigenen Angaben den fünften Tag in Folge Ziele im Iran angegriffen, während Teheran mit Gegenschlägen in der Region und einer möglichen Blockade des Roten Meeres drohte.
Anhaltende US-Luftangriffe und iranische Vergeltung
Die USA haben nach eigenen Angaben den fünften Tag in Folge Ziele im Iran attackiert. Wie das US-Militär mitteilte, handelt es sich um eine neue Angriffswelle gegen den Iran, die sich gegen kritische Infrastruktur richtet. Ausgelöst wurden die Angriffe demnach durch Drohungen von US-Präsident Donald Trump, kritische Infrastruktur im Iran anzugreifen.
Der Iran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region. Zudem drohte der Iran damit, nach der Straße von Hormuz auch das Rote Meer blockieren zu wollen. Die Kontrolle der Strasse von Hormus bezeichnete Teheran als «Rote Linie» und warnte vor massiven Gegenschlägen, sollten die Angriffe fortgesetzt werden.
Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump, kritische Infrastruktur im Iran anzugreifen, warnte der Iran vor massiven Gegenschlägen. Diese Warnungen gewannen an Brisanz, nachdem iranische Stellen mit einer Ausweitung der Vergeltung auf internationale Schifffahrtsrouten drohten.
Ausweitung auf verbündete Golfstaaten
Die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe [meldeten]. Kuwait wehrt erneut iranische Angriffe ab, wie die Behörden mitteilten. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran, was die regionale Ausweitung des Konflikts verdeutlicht.
