Istanbul, 13 August 2026
Der inhaftierte Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, ist nach Darstellung der oppositionellen Republikanischen Volkspartei (CHP) einer neu gegründeten Oppositionspartei in der Türkei beigetreten.
Die CHP erklärte am Mittwoch, der Wechsel İmamoğlus in die neue Formation sei Teil einer strategischen Neuordnung des politischen Lagers gegen Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Parteichef Özgür Özel sprach von einem „politischen Signal“ an die Regierung. İmamoğlu selbst sitzt seit Monaten in Haft; ein türkisches Gericht hatte zuvor seine Verurteilung bestätigt.
Hintergrund: İmamoğlus Haft und die Vorwürfe
Die türkische Regierung wies den Vorwurf zurück, die Inhaftierung İmamoğlus sei politisch motiviert. Sie verwies auf die Unabhängigkeit der Justiz. Diese Position wurde von vier Stellen bestätigt, wie aus dem Quellenmaterial hervorgeht. (Reuters)
