Hannover, 01 Juli 2026
In den geschätzt 167 Millionen Althandys, die in Deutschland ungenutzt in Schubladen liegen, schlummert nach Angaben einer Kurzstudie der Deutschen Rohstoffagentur in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) etwa eine Tonne Gold.
Die Deutsche Rohstoffagentur hat in einer Kurzstudie den Metallgehalt alter Mobiltelefone in deutschen Haushalten untersucht. Das Ergebnis: In den rund 167 Millionen Althandys, die nach Schätzungen ungenutzt in deutschen Schubladen lagern, sind demnach rund 3.700 Tonnen Aluminium und 1.800 Tonnen Kupfer enthalten – und vor allem etwa eine Tonne des Edelmetalls Gold, wie die in Hannover vorgelegte Studie festhält. Im Wortlaut: „Gut eine Tonne des Edelmetalls sei in den schätzungsweise 167 Millionen Althandys enthalten, die in Deutschland ungenutzt in Schubladen liegen.“
Welche Metalle in den Geräten stecken
Neben Gold finden sich in den Geräten zahlreiche weitere Metalle. „Insgesamt mehr als 50 Metalle seien in Smartphones enthalten, darunter neben Gold auch Palladium und Silber“, heißt es in der Studie. Allerdings liege der reine Metallwert pro Altgerät nur bei etwa 1,25 Euro. Vor zehn Jahren sei es noch doppelt so viel gewesen. Die Studie zeigt damit, dass moderne Smartphones weniger der klassischen Edelmetalle enthalten als ältere Modelle.
