Berlin, 09 August 2026
Im Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlkampf hat CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers den Linken-Vorsitzenden Luigi Pantisano mit scharfer Rhetorik attackiert und dabei auch die Forderung der Linken nach Enteignungen ins Zentrum gerückt.
Evers nutzte einen Wahlkampfauftritt, um die politische Auseinandersetzung mit der Linken zu verschärfen. Er warf der Partei vor, mit ihren Forderungen nach Enteignungen einen gefährlichen wirtschaftspolitischen Kurs zu verfolgen. Der CDU-Politiker verband die Kritik mit einer außenpolitischen Dimension: Angesichts des Krieges in der Ukraine und der zunehmend hybriden Aktivitäten gegen Deutschland sei es "unerträglich, dass es mitten in Berlin einen Ort gibt, von dem aus russische Einrichtungen staatliche Propaganda betreiben können".
Hintergrund: Russisches Haus als Streitpunkt
Der Linken-Chef reagierte gelassen auf die Angriffe. Pantisano erklärte, er lasse sich nicht unter Druck setzen. Er wies die Vorwürfe zurück und betonte, seine Partei stehe für eine klare wirtschaftspolitische Linie. Die Linke hatte in den vergangenen Wochen wiederholt Enteignungen, etwa im Wohnungsbau, als Mittel gegen steigende Mieten ins Spiel gebracht.
