Berlin, 06 August 2026

Die Berliner Linke will die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne gegen Entschädigung zu einer Bedingung für eine Koalition nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September machen, wie die Fraktionsvorsitzende Ines Schwerdtner ankündigte.

Die Berliner Linke hat die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne gegen Entschädigung in ihr Programm für die Wahl zum Abgeordnetenhaus aufgenommen. Das Vorhaben solle eine zentrale Bedingung für die Bildung einer Koalition nach der Wahl sein, wie die Fraktionsvorsitzende Ines Schwerdtner erklärte. „Das kann ich Ihnen sehr sicher sagen." Die Linke in Berlin habe die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne gegen Entschädigung in ihrem Programm für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. stehen, sagte Schwerdtner laut übereinstimmenden Medienberichten.

Die Forderung reiht sich in die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in der Hauptstadt ein, wo hohe Mieten und ein angespannter Wohnungsmarkt seit Jahren politische Diskussionen prägen. In mehreren Bundesländern werden derzeit Regelungen geprüft, die einen Zugriff auf Wohnungsbestände großer Konzerne erleichtern könnten. Die Vergesellschaftung von Wohnraum ist in Artikel 15 des Grundgesetzes als Möglichkeit vorgesehen, kam jedoch bislang auf Bundesebene nicht zur Anwendung.