Nach dem Aus für das geplante Leitspital im steirischen Bezirk Liezen haben die Länder Steiermark und Salzburg eine Vereinbarung über die grenzüberschreitende Versorgung von Patientinnen und Patienten aus dem Bezirk Liezen am Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach getroffen.

Die Steiermark und das Land Salzburg haben eine Kooperation vereinbart, die die Versorgung von Patientinnen und Patienten aus dem Bezirk Liezen regelt, nachdem das dort geplante Leitspital nicht gebaut wird. Bereits seit dem 1. April besteht eine Vereinbarung mit dem oberösterreichischen Bad Ischl; nun folgt eine entsprechende Regelung mit Salzburg. Ab Oktober bezahlt die Steiermark auch Salzburg Geld für die Übernahme von Patienten, wie die steirische Landesregierung mitteilte.

Was die Vereinbarung regelt

Die Vereinbarung regelt eine finanzielle Abgeltung für vermehrte Inanspruchnahme von gewissen Gesundheitsleistungen für Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Liezen in einer öffentlichen Krankenanstalt des Bundeslandes Salzburg. Konkret genannt wird das grenznahe Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach. Damit sollen Kapazitäten, die durch den Wegfall des Liezen-Projekts entstehen, über die Landesgrenze hinweg aufgefangen werden.