Starker Reiseverkehr löst am Samstag lange Staus auf den Südautobahnen in Steiermark und Tirol aus
Wien/Graz/Innsbruck, 04 Juli 2026
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Kurzfassung
Starker Reiseverkehr in Richtung Süden hat am Samstag auf den Autobahnen durch Steiermark und Tirol für erhebliche Staus gesorgt. Betroffen waren laut ÖAMTC und APA unter anderem die A13 Brenner Autobahn, die A9 Pyhrn Autobahn, die A2 Südautobahn sowie die B179 Fernpassstraße mit Zeitverlusten von bis zu 1,5 Stunden.
Wien/Graz/Innsbruck, 04 Juli 2026
Starker Reiseverkehr in Richtung Süden hat am Samstag auf mehreren Hauptverbindungen durch Steiermark und Tirol für erhebliche Verkehrsbehinderungen mit Zeitverlusten von teils mehr als eineinhalb Stunden gesorgt.
Auf der Brenner Autobahn A13 stockte der Verkehr nach Angaben der APA in Richtung Italien bei Schönberg im Tiroler Abschnitt zunehmend. Damit gehört die wichtige Nord-Süd-Verbindung über den Brenner zu den am stärksten belasteten Strecken des Tages. Reisende, die am Samstagmittag in Richtung Italien unterwegs waren, mussten auf dieser Achse mit deutlichen Verzögerungen rechnen.
Brenner Autobahn A13: Stau bei Schönberg
Ebenfalls stark betroffen war die Pyhrn Autobahn A9. Vor dem Grenzübergang Spielfeld staute sich der Verkehr seit den frühen Morgenstunden immer wieder bis zurück nach Gersdorf. Die Wartezeit an der Grenze selbst belief sich laut APA auf 40 Minuten, wie es in der Meldung wörtlich hieß: „Die Grenzwartezeit belief sich auf 40 Minuten."
Pyhrn Autobahn A9: Rückstau bis Gersdorf
Auch auf der Semmering Schnellstraße S6 verlief der Samstag alles andere als flüssig. Zwischen Kindbergdörfel und St. Marein bildete sich nach den vorliegenden Informationen ein Stau von vier Kilometern Länge. Der Zeitverlust auf diesem Abschnitt wurde mit rund einer halben Stunde angegeben.
Semmering Schnellstraße S6: vier Kilometer Stau
Einer der längsten Staus des Tages entstand laut ÖAMTC vor dem Herzogbergtunnel und dem Mitterbergtunnel zwischen Steinberg und Modriach. Dort staute es sich über 13 Kilometer, die Reisenden brauchten hier bis zu 1,5 Stunden länger. Der ÖAMTC formulierte es in seiner Mitteilung so: „Vor dem Herzogbergtunnel und dem Mitterbergtunnel zwischen Steinberg und Modriach staute es sich 13 Kilometer, Reisende brauchten hier bis zu 1,5 Stunden länger."
Auf der Südautobahn A2 zwischen Gleisdorf West und Laßnitzhöhe in Richtung Klagenfurt registrierte der ÖAMTC am Mittag vier Kilometer Stau mit 20 Minuten Zeitverlust. Der Automobilclub übermittelte die Lage am Samstag zur Mittagszeit: „Wie der ÖAMTC zu Mittag berichtete, gab es vier Kilometer Stau mit 20 Minuten Zeitverlust auf der Südautobahn A2 zwischen Gleisdorf West und Laßnitzhöhe in Richtung Klagenfurt."
Südautobahn A2: 20 Minuten Zeitverlust
Auch in Tirol verlief der Samstag auf der Fernpassroute B179 ausgesprochen zäh. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens wurde der Verkehr in den Abschnitten Füssen und Nassereith in sogenannter Blockabfertigung dosiert abgewickelt. Der Zeitverlust summierte sich auf der B179 auf etwa eine Stunde.
Fernpass B179: Blockabfertigung in Tirol
Insgesamt zeichnete sich am Samstag ein klares Bild: Die Hauptreiserouten in Richtung Süden waren zwischen den frühen Morgenstunden und dem Mittag stark überlastet. Betroffen waren laut APA-Recherchen insbesondere die Autobahnen und Schnellstraßen in der Steiermark sowie in Tirol.
Der ÖAMTC hatte den Überblick zur Verkehrslage am Samstag um die Mittagszeit zusammengestellt. Als Quellen für die Staumeldungen und Zeitangaben dienten die Meldungen des Clubs sowie die der Nachrichtenagentur APA. Die Daten beziehen sich ausdrücklich auf den Samstag, den 4. Juli 2026.
Welche Rolle das Wetter und einzelne Baustellen spielten, geht aus den vorliegenden Meldungen nicht hervor. Fest steht, dass das reine Verkehrsaufkommen an diesem Samstag die neuralgischen Punkte des österreichischen Südtransits überlastete.
Für Reisende, die am Samstag in Richtung Italien, Slowenien oder Kärnten unterwegs waren, bedeutete die Lage vor allem eines: deutlich mehr Zeit auf der Straße. Wer auf der A13, der A9 oder der A2 unterwegs war, musste Wartezeiten zwischen 20 Minuten und 1,5 Stunden einplanen.
Die Blockabfertigung am Fernpass ist ein bewährtes Mittel, um den Verkehrsfluss auf der B179 in den Griff zu bekommen, wenn das Verkehrsaufkommen die Kapazität der Straße übersteigt. Dabei werden Fahrzeuge in zeitlichen Abständen in dosierten Paketen durchgelassen, um einen Rückstau in Siedlungsbereiche zu vermeiden.
Hintergrund: warum Südachsen so schnell überlastet sind
Reisenden empfiehlt der ÖAMTC in solchen Fällen üblicherweise, die Staumeldungen vor Fahrtantritt zu prüfen und wenn möglich auf Randzeiten auszuweichen. Wie groß die tatsächlichen Auswirkungen auf den abendlichen Heimreiseverkehr sein würden, war zum Zeitpunkt der Meldungen noch nicht abzusehen.
Die betroffenen Strecken – S6 Semmering Schnellstraße, A9 Pyhrn Autobahn, A2 Südautobahn und A13 Brenner Autobahn – zählen zu den wichtigsten Südachsen Österreichs. Sie verbinden den Großraum Wien und den Osten des Landes mit Kärnten, der Steiermark und Italien sowie mit Südosteuropa über den Grenzübergang Spielfeld.
Die Fernpassstraße B179 wiederum ist die zentrale Ost-West-Verbindung in Tirol zwischen dem Inntal und dem bayerischen Grenzraum bei Füssen. In Kombination mit dem Reiseverkehr Richtung Italien erklärt sich daraus das hohe Stauaufkommen im Raum Nassereith und Schönberg.
Insgesamt verdeutlicht die Verkehrslage vom 4. Juli 2026, wie eng Südtirol-, Slowenien- und Kärnten-Reisende einige wenige Korridore teilen müssen. Schon moderate Steigerungen des Reiseaufkommens schlagen an neuralgischen Punkten wie Spielfeld, Schönberg oder dem Herzogbergtunnel spürbar durch.
Für die kommenden Tage ist mit einer Fortsetzung des Reiseverkehrs zu rechnen. Der ÖAMTC und die Asfinag aktualisieren die Staumeldungen in der Regel im Viertelstundentakt; tagesaktuelle Informationen bieten die Webseiten und Apps der beiden Organisationen sowie die Verkehrsmeldungen der APA.
Fragen & Antworten
Welche Strecken waren am 4. Juli 2026 besonders vom Stau betroffen?
Laut ÖAMTC und APA staute es sich vor allem auf der A13 Brenner Autobahn bei Schönberg, auf der A9 Pyhrn Autobahn vor Spielfeld, auf der A2 Südautobahn zwischen Gleisdorf West und Laßnitzhöhe, auf der S6 zwischen Kindbergdörfel und St. Marein sowie auf der B179 Fernpassroute.
Wie lange mussten Reisende am Samstag im Stau stehen?
Die Zeitverluste reichten laut den vorliegenden Meldungen von rund 20 Minuten auf der A2 und etwa einer halben Stunde auf der S6 bis zu einer Stunde auf der B179 und bis zu 1,5 Stunden vor dem Herzogberg- und Mitterbergtunnel auf der A9.
Was bedeutet Blockabfertigung am Fernpass?
Bei der Blockabfertigung auf der B179 wird der Verkehr in dosierten Zeitabständen blockweise durchgelassen, um einen Rückstau in angrenzende Siedlungsbereiche zu verhindern; am 4. Juli 2026 kam dieses Verfahren in den Abschnitten Füssen und Nassereith zum Einsatz.
Stau Südautobahn: A13, A9, A2 und Fernpass am 4.7.2026 | finanz360