Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat die Untersuchungen zum Tod des früheren Justizsektionschefs Christian Pilnacek eingestellt, wie die Behörde am Freitag über die APA mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt, die das Verfahren im September 2025 von der Oberstaatsanwaltschaft Wien übernommen hatte, sieht nach eigener Darstellung keine Grundlage für eine Wiederaufnahme. „Die mit der Prüfung einer Neuaufrollung befasste Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat das Verfahren eingestellt. Das teilte die Behörde am Freitag via Aussendung mit. teilte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt gegenüber der APA mit„, heißt es in der Erklärung. Die Behörde begründet ihre Entscheidung damit, „dass es keine maßgebliche Änderung der Beweislage gegeben habe„.

Hinweise auf ein Fremdverschulden hätten sich im Zuge der neuerlichen Ermittlungen nicht ergeben, teilte die Anklagebehörde weiter mit. Das Vorhaben war nach APA-Angaben zuvor bereits durch die Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Wien und das Justizministerium geprüft und genehmigt worden. Damit ist das Verfahren rund um die Todesumstände des früheren Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek endgültig abgeschlossen, sofern keine neuen Umstände bekannt werden.