Nach der Reduktion der staatlichen Spritpreisbremse sind die Kraftstoffpreise in Österreich wieder gestiegen: Diesel kostete am Donnerstag im Schnitt 1,742 Euro je Liter, Eurosuper lag bei 1,688 Euro.

Die Spritpreisbremse, die den Anstieg der Treibstoffkosten in den vergangenen Monaten abgefedert hatte, wurde zum 1. Juli 2026 in reduziertem Umfang verlängert. Wie aus den Zahlen der staatlichen Regulierungsbehörde E-Control hervorgeht, hat sich die Reduktion unmittelbar an den Zapfsäulen bemerkbar gemacht: Verglichen mit dem Dienstag vor der Anpassung, als Diesel noch 1,707 Euro und Superbenzin 1,660 Euro gekostet hatten, sind die Preise deutlich nach oben gegangen.

Politische Reaktionen auf die Preiserhöhung

Der ÖAMTC kritisierte bereits am Donnerstag, dass sich das geringere Steuerzuckerl sofort an den Zapfsäulen bemerkbar gemacht habe. Die SPÖ betonte dagegen, dass die Spritpreisbremse jedenfalls wirke. Schließlich gehe es dabei nicht nur um die Senkung der Mineralölsteuer um 0,8 Cent je Liter, es müssten die Tankstellenbetreiber auch gesunkene Preise an den Rohstoffmärkten weitergeben.