Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, hat die SPD aufgefordert, die in der Koalition verabredete Reform der Arbeitszeit endlich umzusetzen und von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umzustellen.
Hintergrund: Acht-Stunden-Tag auf dem Prüfstand
In einem Interview mit der Zeitung „Bild am Sonntag" wandte sich Spahn direkt an den Koalitionspartner. Er gehe davon aus, „dazu steht die SPD, wie wir ja auch zu den Teilen stehen, die uns schwerfallen, siehe Rente." Die vereinbarte Flexibilisierung sei notwendig, um die Wirtschaft in Gang zu bringen, sagte Spahn. Arbeitgeber und Beschäftigte müssten Arbeitszeiten eigenverantwortlich regeln können, gleichzeitig blieben Schutzregeln erhalten. „Wenn das Arbeitgeber und ihre Beschäftigten flexibel regeln wollen, gibt es trotzdem immer noch Schutz. Und diese Flexibilität haben wir vereinbart, Union und SPD."
