Frankfurt, 01 Juli 2026
Der Siemens-Konzern investiert 300 Millionen Euro in den Ausbau seiner Standorte in Frankfurt und Offenbach und will bis 2030 rund 700 neue Arbeitsplätze in Hessen schaffen.
Die Standorte in Frankfurt und Offenbach sollen deutlich wachsen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, fließen 300 Millionen Euro in den Ausbau der Produktion von elektrischen Schaltanlagen. Diese gelten als Schlüsseltechnologie für die Energiewende und werden unter anderem in Rechenzentren, Fabriken und in der Elektromobilität eingesetzt. Bis 2030 sollen so rund 700 neue Stellen in Produktion, Logistik und Verwaltung entstehen, verteilt auf drei Standorte in Frankfurt und Offenbach.
Mit der Investition reagiert Siemens nach eigenen Angaben auf den weltweiten Boom bei Rechenzentren, der durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz weiter befeuert wird. „Der Markt für Data Center boomt weltweit mit Wachstumsraten weit über zehn Prozent“, sagte Peter Körte, Leiter der Siemens-Division Smart Infrastructure, zu der die Frankfurter und Offenbacher Werke gehören. Daten entstünden in „industriellen Großanlagen mit einem riesigen Strombedarf“, weshalb Schaltanlagen der nächsten Generation gebraucht würden. „Die nächste Generation von Rechenzentren entsteht gerade“, so Körte weiter.
