Sieben österreichische Leitbetriebe haben am Dienstag die „Initiative Digitale Souveränität" vorgestellt, um Österreich und Europa technologisch unabhängiger, innovativer und resilienter zu machen.

Breites Bündnis aus sieben Branchen

An dem Bündnis beteiligen sich neben dem Mobilfunkmarktführer A1 der IT-Dienstleister Anexia, die Erste Bank, der Automatisierungsspezialist Keba, der Lebensmittelkonzern Spar, der Baukonzern Umdasch Group sowie die Vienna Insurance Group (VIG). Die sieben Unternehmen kommen aus sieben unterschiedlichen Branchen und sollen nach den Worten von A1-Vizechef Thomas Arnoldner die Breite der heimischen Wirtschaft abbilden: „Das Thema betreffe die gesamten Wirtschaft. Die teilnehmenden Unternehmen sollen die Breite veranschaulichen, sagte Arnoldner.

Die Initiative versteht sich selbst als Impulsgeber und präsentierte am Dienstag ein Positionspapier, das in den gesellschaftlichen Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft eingebracht werden soll. Geplant sind zudem Diskussionsveranstaltungen zu dem Thema. Arnoldner, stellvertretender Vorstandschef bei A1, sagte: „Bei Energie und der Verteidigung habe man erkannt, dass Abhängigkeiten ein Risiko darstellen. Für das Digitale gelte das genauso, sagt Thomas Arnoldner, stellvertretender Vorstandschef bei A1.