Berlin, 27 August 2026
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland seit dem Jahr 2018 rund 3.600 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben.
Die Berechnungen des RKI weisen für den gesamten Südwesten Deutschlands im Zeitraum von 2018 bis 2025 insgesamt etwa 3.600 hitzebedingte Todesfälle aus. Betroffen sind nach Angaben des Instituts insbesondere ältere und vorerkrankte Menschen, deren Organismus die Belastung durch lang anhaltende hohe Temperaturen nicht mehr ausgleichen kann. Die Fallzahlen schwanken dabei von Jahr zu Jahr deutlich, abhängig von der Intensität und Dauer der Hitzewellen.
Besonders ausgeprägt war die Bilanz demnach in den Jahren mit ausgeprägten Hitzewellen, in denen die durchschnittlichen Temperaturen über Wochen hinweg deutlich über den saisonalen Mittelwerten lagen. Das RKI stützt seine Schätzung auf epidemiologische Modelle, die den Zusammenhang zwischen Temperaturentwicklung und Sterblichkeit in den jeweiligen Bundesländern abbilden. Konkrete Einzelzahlen pro Jahr oder pro Bundesland veröffentlicht das Institut bislang nicht.
