Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Deutschland für das laufende Jahr 2026 erneut angehoben und spricht nun von mindestens 12.500 Toten durch hohe Temperaturen.
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Deutschland für das Jahr 2026 nach oben korrigiert. Nach neuen Berechnungen sind bereits jetzt mindestens 12.500 Menschen an den Folgen hoher Temperaturen gestorben, wie das Institut mitteilte. Damit übersteigt die Zahl schon jetzt die Werte ganzer Vorjahre und unterstreicht die wachsenden gesundheitlichen Risiken durch Hitzewellen.
Wie das RKI Hitzetote erfasst
Hitzebedingte Sterbefälle werden in der Statistik des RKI als Todesfälle erfasst, die auf direkte oder indirekte Folgen hoher Temperaturen zurückgehen. Dazu zählen nach Angaben des Instituts unter anderem Herz-Kreislauf-Belastungen, Atemwegsprobleme und Nierenschäden bei extremer Hitze. Die nun nach oben korrigierte Zahl verdeutlicht, dass sich solche Folgen in einem heißen Sommer bündeln und binnen weniger Wochen viele Menschen zugleich treffen können.
