In 28 Städten Polens fanden am 23. Oktober 2026 Proteste gegen ein vom Verfassungsgericht verschärftes Abtreibungsrecht statt.
Die Demonstrantinnen und Demonstranten kritisierten das Urteil, wonach Schwangere eine Schwangerschaft bei schweren Fehlbildungen des Fetus nicht abbrechen dürfen. Das Gericht hatte diese Entscheidung am 22. Oktober 2020 auf Antrag der damals regierenden konservativen PiS getroffen.
Das Verfassungsgericht begrenzte damit den in Polen bereits bestehenden Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen. Nach dem Urteil blieb der Zugang in Fällen schwerer Fehlbildungen ausgeschlossen, wie sie Maja Pietruszewicz in einem Bericht der Zeitung «Gazeta Wyborcza» erklärte.
Die Aussage der Organisatorin
Pietruszewicz, eine der Organisatorinnen der Proteste, sagte: „Man stehe immer noch an der gleichen Stelle wie zu Zeiten der PiS-Regierung, sagte eine der Organisatorinnen der Proteste, Maja Pietruszewicz, der Zeitung «Gazeta Wyborcza».
Die Proteste fanden in 28 Städten statt. Zu den genannten Orten gehören Warschau, Lodz, Krakau und Posen. Damit reichten die Demonstrationen über eine einzelne Hauptstadt hinaus in mehrere weitere Städte.
