Karol Nawrocki hat am 31. Oktober 2026 in Warschau weitere Gesultationen zur Besetzung des polnischen Verfassungsgerichts geführt, während die mitregierende Linke ihre Teilnahme verweigerte.

Die Gespräche über die Neubesetzung des Verfassungsgerichts sind zu einem zentralen Punkt im politischen Machtkampf in Polen geworden. Nawrocki spricht mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten, während die mitregierende Linke die Kontakte von Nawrocki boykottiert.

Die Absage der Linken verkompliziert das Verfahren weiter. Wie viele Richterposten neu zu vergeben sind und wie die politischen Fraktionen ihre jeweiligen Kandidaten durchsetzen wollen, ist in den vorliegenden Informationen nicht näher beschrieben.

Blockade durch die mitregierende Linke

Die Beteiligung der Linken an Nawrockis Konsultationen hätte es ermöglicht, den Prozess mit Vertretern der im Parlament vertretenen politischen Gruppen fortzuführen. Mit ihrem Ausschluss entsteht jedoch ein weiterer Gegenpol zum Präsidenten.