Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat ihr prognostiziertes Defizit für das Jahr 2025 deutlich von ursprünglich 906 Millionen Euro auf 156,3 Millionen Euro gesenkt.
Maßnahmen und Einsparungen
Die Verbesserung der finanziellen Lage ist auf eine Reihe von Maßnahmen zurückzuführen. Die ÖGK reduzierte ihre Verwaltungskosten durch den Abbau von 300 Stellen und eine Verkleinerung der Verwaltungsflächen um 10 Prozent. Zudem gelang es der Krankenkasse, höhere Rabatte im Pharmabereich auszuhandeln und moderatere Vereinbarungen mit Ärzten zu treffen.
Ein weiterer Faktor war die Reduzierung unnötiger Leistungen, etwa medizinisch nicht erforderlicher Krankenhaustransporte mit sozial gestaffelten Selbstbehalten. Dies führte zu einem Rückgang der Häufigkeit solcher Transporte um fünf Prozent. Auch Gehaltserhöhungen für Mitarbeiter, die unter der Inflationsrate lagen, trugen zur Kostensenkung bei.
