Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stehen nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Presse" kurz vor der Übernahme des Einkaufs- und Bürokomplexes Wien Mitte um bis zu 700 Millionen Euro.

Bei dem geplanten Geschäft geht es um den Komplex „Zentrum Wien Mitte" im dritten Wiener Gemeindebezirk, der bislang einer Investorengruppe rund um Morgan Stanley Estate Investing gehört. Die Gruppe hatte das Objekt bereits 2015 erworben. Wie die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, soll der Kaufpreis zwischen 600 und 700 Millionen Euro liegen. Damit wäre die Transaktion die teuerste Immobilientransaktion in der Geschichte der Bundeshauptstadt, wie es in dem Bericht heißt: „Es wäre die teuerste Immobilientransaktion in der Geschichte der Bundeshauptstadt." Bisher galt der Verkauf des Bürokomplexes Icon Vienna am Wiener Hauptbahnhof um 500 Millionen Euro als größter Immobiliendeal Wiens.

Eine offizielle Bestätigung für den Deal gibt es seitens der ÖBB bisher nicht. Ein Sprecher der Bundesbahnen erklärte auf Anfrage lediglich: „Zu konkreten Verfahren oder Marktgerüchten äußern wir uns grundsätzlich nicht." Gleichzeitig verwies das Unternehmen auf seine strategische Ausrichtung: Die ÖBB prüfen demnach laufend „den gezielten Ankauf betriebskritischer und unternehmensnotwendiger Immobilien". Objekte und Grundstücke entlang des bestehenden bzw. geplanten Bahnnetzes hätten „strategisches Potenzial".