Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am Freitag eine Hitzewarnung herausgegeben und vor möglichen Einschränkungen im Zugverkehr durch die außergewöhnlich hohen Temperaturen gewarnt.
Wegen der anhaltenden Hitze stellten die ÖBB eine Warnung für Freitag und die kommenden Tage aus. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärte, müssten bei extremen Temperaturen Maßnahmen gesetzt werden, die sich auch auf den Fahrplan auswirken können. Fahrgäste müssten daher mit Beeinträchtigungen rechnen.
Warum die Hitze den Bahnverkehr belastet
Hintergrund ist die Belastung der gesamten Bahninfrastruktur durch hohe Temperaturen. Besonders betroffen sind laut ÖBB die Oberleitungen, die durch Hitze stark beansprucht werden. Zusätzlich drohen sogenannte Gleisverwerfungen: Dabei dehnen sich die Schienen aus, was zu Verformungen führen kann und kurzfristige Streckensperren und Geschwindigkeitsreduktionen zur Folge hat.
Auf Hochleistungsstrecken setzen die ÖBB nach eigenen Angaben Betonschwellen ein, die durch ihr Gewicht für ausreichende Sicherheit gegen Gleisverwerfungen sorgen sollen. Ergänzend finden viermal jährlich Messfahrten statt, bei denen Schwachstellen präventativ beseitigt werden. Auch hitzebeständige Komponenten sollen verhindern, dass elektrischer Strom zu Überhitzung führt.
