Anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen sorgen an der österreichischen Donau für Niedrigwasser, das sowohl die Güter- als auch die Passagierschifffahrt beeinträchtigt und die Reedereien zu eingeschränktem Betrieb oder Leichterung zwingt.

Eingeschränkter Betrieb bei der Personenschifffahrt

Die DDSG Blue Danube bietet derzeit etwa nur einen "eingeschränkten" Fahrplan an. Das bestätigte das Unternehmen angesichts der aktuellen Wasserstände auf dem Strom. Auch in der Güterschifffahrt sind die Folgen deutlich spürbar: Durch das Niedrigwasser können die Schiffe nicht voll mit Gütern beladen werden oder die Reedereien müssen den Betrieb auf dem Fluss sogar einstellen.

Laut DDSG-Blue-Danube-Flottenkommandant Johannes Kammerer kann man keinen allgemeingültigen Pegelwert für alle Strecken und Schiffe nennen. "Anhand dieser Pegelwerte in Bezug auf den Tiefgang eines Schiffes kann sich der Kapitän errechnen, ob er einen bestimmten Streckenabschnitt gefahrlos befahren kann oder nicht", so Kammerer. Die Verantwortung liege dabei bei den Schiffsführerinnen und -führern, erklärte auch die staatliche Wasserstraßengesellschaft viadonau auf APA-Anfrage.