Der Pegel der Donau ist Anfang August 2026 auf einen historischen Tiefstand gefallen, woraufhin Behörden Alarm ausgelöst und die Schifffahrt auf mehreren Abschnitten eingeschränkt haben.
Anfang August 2026 haben Messstellen an der Donau einen historischen Tiefstand verzeichnet, wie das zuständige Ministerium bestätigte. Die extremen Niedrigwasserwerte betreffen sowohl österreichische Abschnitte rund um Wien als auch Strecken flussabwärts in Kroatien und Bulgarien. Behörden reagierten mit Einschränkungen für die Binnenschifffahrt sowie mit erhöhter Beobachtung der Energieerzeugung an Laufkraftwerken entlang des Flusses.
Auswirkungen auf Schifffahrt und Logistik
Betroffen ist nach Angaben des Ministeriums vor allem der Gütertransport auf dem Fluss. Transportschuten können die betroffenen Abschnitte nur noch mit verringerter Ladung passieren, wodurch Lieferketten für Massengüter wie Futtermittel, Baustoffe und Kohle verzögert werden. Auch Kreuzfahrtschiffe müssen auf einigen Routen kleine Abstriche bei den Reisestrecken hinnehmen, wie aus der Schifffahrtsbranche verlautet wurde.