Wien, 24 Juli 2026

Anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen lassen den Pegel der Donau derzeit leicht unter den Regulierungsniederwasser-Wert sinken, wodurch die Schifffahrt auf dem Strom mit Einschränkungen zu kämpfen hat.

Die Donau führt derzeit weniger Wasser als gewöhnlich. Wie der Wasserstraßenbetreiber viadonau mitteilt, liegen die Pegelstände meist etwas unter dem Regulierungsniederwasser, einem für die Schifffahrt relevanten Schwellenwert für Niedrigwasser. Eine behördliche Sperre der Donau für die Schifffahrt gibt es nicht, wie es auf Anfrage heißt: "Eine behördliche Sperre der Donau für die Schifffahrt gibt es nicht."

Ursachen: fehlende Niederschläge und hohe Verdunstung

Die Ursachen für das Niedrigwasser sind nach Angaben von viadonau vor allem meteorologisch: "Die niedrigen Wasserstände treten heuer aufgrund ausbleibender Niederschläge, einem insgesamt zu mildem Frühjahr, einem außergewöhnlich warmen Juni und aufgrund aktuell hoher Temperaturen, die mit einer Zunahme der Verdunstung einhergehen, auf." Lokale und kurzfristige Niederschläge brächten zwar etwas Entspannung, "die 'Wirkung auf die großräumige Abflusssituation der Donau' werde jedoch 'begrenzt' bleiben." Auch kurzfristige Niederschlagsereignisse wirkten sich "aufgrund ihres begrenzten Auftretens nur gering auf den Wasserstand" aus.