Bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge von Monsun-Regen sind in Indien mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen, wie der Sender NDTV und Behördenvertreter am Sonntag berichteten.

Schwere Schäden in Jammu und Kaschmir

Die meisten Opfer wurden in der Region Jammu und Kaschmir im äußersten Norden Indiens gezählt. Nach Angaben des Senders NDTV starben dort mindestens elf Menschen am Tag der Berichterstattung. Die Behörden meldeten zudem schwere Schäden durch die Fluten in der Region.

Auch im nordöstlichen Bundesstaat Nagaland forderte das Wetter Tote und Verletzte. Ein Behördenvertreter erklärte, mindestens acht Menschen seien dort ums Leben gekommen. 15 weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Die Wetterbehörden warnten am Sonntag vor "extrem heftigen Regenfällen" in den kommenden Tagen in Jammu und Kaschmir. Angesichts der anhaltenden Niederschläge rechnen die Einsatzkräfte mit einer weiteren Verschärfung der Lage.