Beim Einsturz eines riesigen Müllbergs sind in der westindischen Stadt Pimpri Chinchwad neun Angestellte einer Müllverbrennungsanlage getötet worden; 14 weitere Verschüttete konnten gerettet werden.
Hergang des Unglücks
Wie die Betreiber der Antony Waste Handling Cell in Pimpri Chinchwad im Westen des Landes am Montag mitteilten, ereignete sich das Unglück bereits am vergangenen Mittwoch. Demnach waren zum Zeitpunkt des Einsturzs insgesamt 23 Menschen unter dem Müll begraben. Neun starben, die übrigen 14 konnten gerettet werden.
Laut der Zeitung Times of India wurden am Montag drei der geretteten Menschen noch im Krankenhaus behandelt. Die Lage der Verletzten wurde zunächst nicht näher beschrieben. Über die Identität der Opfer machten die Betreiber keine Angaben.
Durch anhaltende Regenfälle seien tausende Tonnen Abfall ins Rutschen geraten und hätten ein Verwaltungsgebäude unter sich begraben, hieß es in der Mitteilung. In der Anlage wird Müll zur Stromgewinnung verbrannt. Welche Schäden die Verbrennungsanlage selbst durch den Erdrutsch erlitt, blieb zunächst offen.
