In mehreren Provinzen Chinas haben schwere Unwetter und Überschwemmungen in den vergangenen Tagen mindestens 71 Menschen das Leben gekostet, während die Behörden vor weiterem Hochwasser durch den herannahenden Taifun „Bavi" warnen.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete, kamen bei schweren Überschwemmungen in der südchinesischen Region Guangxi mindestens 39 Menschen ums Leben. „Neun weitere werden vermisst", hieß es. Besonders betroffen war die Gegend um Hengzhou, das zur Millionenmetropole Nanning gehört.
Der Bruch am Montagmorgen am Liulan-Stausee in Hengzhou in der südlichen Region Guangxi setzte einen ganzen Landstrich unter Wasser. Grund für die Fluten waren außergewöhnlich starke Regenfälle über mehrere Tage, die der Tropensturm „Maysak" gebracht hatte. Die Wetterlage in China bleibt angespannt.
