Mali Lošinj, 21. Juli 2026

Ein erneuter Meteotsunami hat zu Wochenbeginn die Uferpromenade des kroatischen Adriastädtchens Mali Lošinj überschwemmt und Restaurants, Cafés sowie Teile der Hafenpromenade unter Wasser gesetzt.

Der Meeresspiegel stieg nach Angaben kroatischer Medien während des Vorfalls um rund 30 Zentimeter. Wie Augenzeugen berichteten, geschah dies innerhalb weniger Sekunden. Ein kurzes morgendliches Gewitter ging dem plötzlichen Anstieg des Meeres voraus. Das Wetterphänomen dauerte etwa 20 Minuten an und ging teils mit stürmischen Windböen einher, bevor das Wasser wieder zurückging – örtlich sogar unter den normalen Meeresspiegel.

„Wir saßen beim Kaffee, als das Meer innerhalb von Sekunden stieg und die gesamte Riva überflutete. Die Menschen flohen, die Gastronomen räumten Tische – es herrschte Panik“, schilderte ein Augenzeuge in der Zeitung Jutarnji list. Ein weiterer Zeuge sagte gegenüber kroatischen Medien: „Die Leute rannten weg, Restaurantbesitzer rückten Tische beiseite, Panik brach aus.“ Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie Wasser über die Promenade spülte und Möbel mit sich riss.