Eine 13-tägige historische Hitzewelle hat Österreich am Mittwoch schlagartig verlassen und ist von einer Kaltfront mit schweren Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen abgelöst worden, die in mehreren Bundesländern für Dutzende Feuerwehreinsätze sorgte.

Steiermark gibt Akutwarnung heraus

Das Land Steiermark hat nach dem abrupten Ende einer 13-tägigen Hitzewelle eine offizielle Akutwarnung herausgegeben. Wie das Land mitteilte, "verabschiedete" sich die historische Hitzewelle mit einer Kaltfront schlagartig. Am Mittwoch breiteten sich laut GeoSphere Austria von Norden kommend heftige Gewitter über weite Teile der Steiermark aus. Für den Großteil des Bundeslandes gilt eine orange Unwetterwarnung.

Auch in anderen Teilen Österreichs, von Kärnten bis ins Burgenland sowie in Niederösterreich und Wien, besteht weiterhin Unwettergefahr. Laut GeoSphere kann es in Niederösterreich auch außerhalb von Gewittern starke Böen geben. Am Alpenostrand gehen heftige Gewitter nieder, wie der private Wetterdienst "uwz" berichtet. Eine Zelle in Neudorf/Landsee brachte kürzlich 70 Liter Regen pro Quadratmeter und Böen von 77 km/h.