Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet sich in seiner Verwaltung schrittweise von Microsoft-Software und baut stattdessen eine landesweite Plattform auf Open-Source-Basis auf, wie das Finanz- und Digitalisierungsministerium ankündigte.

Kooperation mit Schleswig-Holstein

Im Zentrum der neuen Strategie steht die Einführung der Open-Source-Plattform Nextcloud, die in Deutschland entwickelt wird. Sie ermöglicht das sichere Speichern und Teilen von Dateien, Teamchats sowie Videokonferenzen und soll künftig landesweit zum Einsatz kommen – von den Ministerien bis hin zu den kommunalen Einrichtungen.

Im Oktober 2025 hatte Mecklenburg-Vorpommern eine Kooperationsvereinbarung mit Schleswig-Holstein unterzeichnet. Schleswig-Holstein gilt bundesweit als Vorreiter beim Umstieg auf Open-Source-Software. Beide Länder bilden seither eine technologische Allianz in Norddeutschland und koordinieren ihre Infrastrukturen, um die IT-Sicherheit zu erhöhen und gegenseitige Notfall-Backup-Szenarien abzusichern.